IMMOFINANZ-Anleihen

Unsere Finanzierungsstrategie und Kapitalstruktur

Die Finanzierungsstrategie der IMMOFINANZ ist auf eine jederzeit ausreichende Liquidität, eine ausgewogene Kapitalstruktur und Fälligkeit sowie eine Optimierung der Finanzierungskosten ausgelegt. Die bestmögliche Strukturierung der Fremdfinanzierungen hat eine hohe Relevanz und gehört neben der erfolgreichen Bewirtschaftung der Immobilien zu den entscheidendsten Faktoren für das Gesamtergebnis der IMMOFINANZ.

Das 1. Quartal 2019 

Die gesamten Finanzverbindlichkeiten belaufen sich zum 31. März 2019 auf EUR 2,5 Mrd. (31. Dezember 2018: EUR 2,4 Mrd.) exklusive Leasingverbindlichkeiten gemäß erstmaliger Anwendung von IFRS 16 in Höhe von EUR 70,7 Mio. Die liquiden Mittel (inklusive zur Veräußerung gehaltene liquide Mittel) sind auf EUR 672,6 Mio. gestiegen (31. Dezember 2018: EUR 632,0 Mio.), und die Nettoverschuldung des Konzerns, also die Verschuldung nach Abzug der liquiden Mittel, beträgt somit EUR 1,9 Mrd. (31. Dezember 2018: EUR 1,8 Mrd.).

Die IMMOFINANZ verfügt über eine robuste Bilanzstruktur mit einer Eigenkapitalquote von 46,5% (31. Dezember 2018: 48,0%) sowie einem Netto-Loan-to-Value (Netto-LTV) von 38,3% (31. Dezember 2018: 37,3%). 

Die durchschnittlichen Gesamtfinanzierungskosten der IMMOFINANZ belaufen sich per 31. März 2019 inklusive der Derivate auf 1,94% p.a. (31. Dezember 2018: 2,14% p.a.). Die Hedging-Quote liegt bei 89,22% (31. Dezember 2018: 73,75%).

Unbelastetes Immobilienvermögen

Neben dem fremdfinanzierten und durch marktübliche Sicherheiten (z.B. Hypotheken, Verpfändung von Geschäftsanteilen) belasteten Immobilienvermögen sind zum 31. März 2019 EUR 1.430,6 Mio. bzw. 32,23% (31. Dezember 2018: EUR 749,0 Mio. bzw. 17,0%) des Immobilienvermögens nicht fremdfinanziert und daher unbelastet.