von
Bettina Schragl
 
13.02.2014

BUWOG Spin off und Großakquisition: Video und Bilder von der Pressekonferenz

Obwohl wir - transaktionsbedingt - erst kurz vor Mitternacht zu unserer Pressekonferenz am heutigen Donnerstag einladen konnten, war das Interesse der Medien groß: Schließlich erläuterte der IMMOFINANZ-Vorstand den geplanten Spin-off der Wohnimmobilientochter BUWOG, die mit dem jüngsten Großeinkauf in Deutschland - 18.000 Wohnungen für rund EUR 892 Mio. - nun ihr Bestandsportfolio gleichermassen zwischen Österreich und Deutschland aufgestellt hat.Warum erfolgt nun die Aufspaltung in zwei Unternehmen und die Verselbständigung der BUWOG über die Börse? 

„Durch die Aufspaltung des gemischten Portfolios in kommerzielle Immobilien einerseits und Wohnimmobilien andererseits erwarten wir eine in Summe höhere Marktkapitalisierung, weil dies den Investoren ermöglicht, eine differenzierte Investitionsentscheidung zu treffen, das heißt in zwei unterschiedliche und fokussierte Geschäftsmodelle zu investieren“, erklärte CEO Eduard Zehetner.

„Die BUWOG erhält einen eigenen und umfassenden Kapitalmarktzugang, wodurch zukünftiges Wachstum möglich und eine erhöhte strategische Flexibilität erreicht wird und kann sich vollständig auf das Wachstum und die Optimierung ihres wohnbauspezifischen Geschäftsmodells konzentrieren“, so BUWOG-CEO Daniel Riedl, zugleich auch COO der IMMOFINANZ.

Der Plan sieht vor, dass IMMOFINANZ-Aktionäre für je 20 IMMOFINANZ-Aktien eine BUWOG-Aktie erhalten. Die BUWOG wird sich dann zu 51% im Streubesitz befinden. Die außerordentliche Hauptversammlung, die über die Abspaltung beschließen soll, findet am 14. März 2014 statt. Die Zustimmung der Aktionäre vorausgesetzt, wird der BUWOG-Kapitalmarktprospekt Mitte April 2014 veröffentlicht, die Erstnotiz der BUWOG-Aktie erwarten wir für um den 28. April.

Und sieht es mit der Dividendenpolitik der beiden Unternehmen aus?
„Für das laufende Geschäftsjahr ist die BUWOG die Dividende“, so Zehetner für die IMMOFINANZ. Seine Begründung: "Wir stellen der BUWOG einige hundert Mio. Euro für den Ankauf des Deutschland-Portfolios zur Verfügung. Und man kann das Geld nur einmal ausgeben.“ Die Anleger erhalten mit der Verselbständigung der BUWOG aber die Möglichkeit, an der Wertentwicklung beider Aktien zu partizipieren bzw. die Entscheidung zu treffen, sich auf eines der beiden Papiere (und damit auf eine  Assetklasse) zu konzentrieren. Danach will die IMMOFINANZ wieder zu ihrer nachhaltigen Dividendenpolitik zurückkehren.

Die Dividendenpolitik der BUWOG wird sowohl an der Ergebnisentwicklung als auch an der nachhaltigen Ertragskraft des Unternehmens ausgerichtet sein. Ziel ist, für das laufende Geschäftsjahr 2013/14 eine Dividende auszubezahlen, so Riedl. 

Hier finden Sie einen Mitschnitt von der Pressekonferenz

Nachfolgend auch etliche Bilder.
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